Call me Wendy (2007)

Dieser zehnminütige Dokumentarfilm entstand während meines Auslandsaufenthaltes am University College for the Creative Arts in Farnham, England. Zusammen mit meinem Team begleitete ich Wendy Peters fünf Tage lang.

Wendy arbeitet als Allgemeinmedizinerin in Portsmouth und war früher mal ein Mann. Mit Mitte 50 jedoch entschied sie sich dazu, ihrer immer lauter werdenden inneren Stimme nachzugehen und so zu leben, wie sie sich fühlte: als Frau. Sie bekam Hormone, eine Geschlechtsumwandlung, sowie weitere chirurgische Eingriffe. Unser Film begleitet einen Menschen, dessen Leben sich radikal verändert hat. Offen und ehrlich berichtet Wendy von ihren Erfahrungen und ihrer Vergangenheit, als sie noch Edward hieß und verheiratet war.

Dieser Film war eine wirklich einmalige Erfahrung. Nicht nur wegen der beeindruckenden Protagonistin, sondern auch wegen des Zusammenhalts meines Teams. Ich war für die Produktion und den Schnitt mitverantwortlich, aber dieses Projekt wurde von der ganzen Gruppe von Anfang an getragen, was für mich ebenfalls eine wichtige Erfahrung war.