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Ohne Umschweife zum Kern und zur Wahrheit. Wie sagt Kid President? „Life is too short to not be awesome“. Es erscheint mir als die größte Herausforderung, das Leben in die eigene Hand zu nehmen und jeden Tag neu zu entscheiden, wie man es verbringen will. Diese Haltung erfordert Willen, Ausdauer, Mut und Übung. Ricardo Semler fand wenige Menschen in seinem Unternehmen, die zu dieser Selbstbehauptung in der Lage waren und folgerte daraus: Man muss diese Einstellung zum Leben schon frühzeitig in der Schule unterrichten. Doch das würde unser Bildungssystem vollkommen in Frage stellen, denn es belohnt die, die schweigsam folgen.

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radioMikro: Schule ohne Noten – Das Sudbury-Konzept

Dieser Radiobeitrag ist in Zusammenarbeit mit Manuela Muschner für radioMikro, dem Kinderfunk von Bayern 2, entstanden. Inspiriert dazu hatte mich Ricardo Semler und die von ihm gegründete Lumiar-Schule. Sie ist eine ebenso demokratische Schule wie die Sudbury-Schule. Das bedeutet, dass die Schüler das Recht zur Selbstbestimmung haben. Sie entscheiden darüber, wie für sie eine Schule sein muss. Deshalb dürfen die Kinder auch den ganzen Tag Trampolin springen, wenn sie das möchten. Demokratie bedeutet aber auch, dass man sich der Mehrheit beugen und die mehrheitlich bestimmten Regeln befolgen muss. Es ist ein wahnsinnig spannendes Thema und ich hoffe, dass ich mich ihm auch in Zukunft widmen kann.

Hier ist der Link zur Sudbury-Schule am Ammersee, die ich mit Manuela kurz vor den Sommerferien besucht habe.

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Ricardo Semler on a new approach to work and school

Update 27.November 2015:
Als ich dieses Video des TED Talks von Ricardo Semler im Juni gepostet habe, hatte ich außerdem vor, auch noch meine eigene Einschätzung dazu zu schreiben und meine Begeisterung für seine Ideen auszudrücken. Wie man sieht, hat es etwas gedauert, bis dieser Text nun endlich erschienen ist. Das liegt an zwei Dingen: Zum einen habe ich erst im Lauf der vergangenen Monate verstanden, dass ich zu meiner eigenen Meinung stehen kann. Vorher wollte ich nicht damit herausrücken, um Kritik zu vermeiden. Aber ich habe in letzter Zeit psychologisch viel aufgearbeitet. Das heißt für mich, dass ich nun sagen kann, was ich denke. Es bringt mich nicht mehr so leicht weg aus meiner Mitte. Da bin ich nämlich endlich wieder angekommen. Der zweite Aspekt ist der der Selbstlimitierung. Mein Ziel war es, einen schönen, anspruchsvollen, abgerundeten, schlauen, witzigen und gelungenen Text zu schreiben. Ich habe fünf Seiten verfasst und fand einfach kein Ende und keine Form. Abgesehen davon, dass keiner im Internet so lange Texte liest. Also dachte ich mir: Screw that! Ich beschränke mich selbst, indem ich mir nur 100 Wörter zur Verfügung stelle, um zu beschreiben, warum mich Semlers TED Talk so begeistert hat. Butter bei die Fische, Alda! (Das sind übrigens schon ca. 200 Wörter gewesen und ich habe sie in ca. drei Minuten aufgeschrieben. Würde ich immer so effizient arbeiten, sähe mein Leben wohl etwas anders aus. 100 Wörter sind wirklich wenig. Aber es sind 100 Wörter. Wenn ich will, kann ich diesen 100 Wörtern noch einmal 100 zufügen. (Little Bets, Schritt für Schritt.)

Ricardo Semler ist ein emanzipierter Mensch. Er gestaltet sein Leben, wie er es sich vorstellt. So hat er in den 80er Jahren begonnen, sein Unternehmen Semco zu demokratisieren. Den Mitarbeitern gewährte er große Freiheiten. Sie konnten selbst darüber bestimmen, wann und wo sie arbeiten und wie viel sie verdienen sollten. Doch Semler fiel auf, dass viele seiner Mitarbeiter nicht in der Lage zur Selbstbestimmung waren. Ist das etwa eine Fähigkeit, die man lernen muss? Ja, eigentlich müsste man schon in der Schule beginnen, Kinder zu selbstbestimmten Individuen zu formen. Zu Menschen, die jeden Tag so leben, als sei es ihr letzter.

OK, das sind sogar schon 101 Wörter. Ich werde gleich den „Publish“-Button drücken und mich einfach darüber freuen, dass ich eine Aufgabe erledigt habe. Ich habe es einfach gemacht! Das gibt mir ein positives Gefühl. Woohoo! Vielleicht werde ich später weiterschreiben, vielleicht aber auch nicht. Manchmal ist Quantität wichtiger als Qualität. Zugegeben sind 100 Wörter nur eine kleine Aufgabe, trotzdem zählt sie auch etwas. 100 Wörter sind nicht nichts. Stimmt schon, ich habe nicht wirklich beschrieben, warum ich so begeistert von Semlers Ideen bin. Mach ich vielleicht morgen.

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Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten!

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21. März: Live Trading Day im DAF

Alle, die schon einmal einem Day Trader bei seiner spannenden Arbeit einen Tag lang über die Schulter schauen wollten, können das nun am 21.März 2014 ab 08.45 Uhr tun! Nur im DAF!

Mehr Infos zur Sendung und zu unserem Trader gibt es hier!

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Making of Schleudergang

Im Bayerischen Fernsehen ist die neue Serie “Im Schleudergang” angelaufen. Ich war auch dort zu Besuch am Set und beobachtete Gisela Schneeberger, Udo Wachtveitl und Co. ! Viel Spaß bei meinem Making of! (Bericht: Anna Keiderling, Sprecher: Stefan Brainbauer)

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“Einmal Fasan, bitte!” läuft auf Festival in Brooklyn

Nächstes Wochenende läuft auf dem Site Fest 2011 in Brooklyn ein Dokumentarfilm von Carolin Clausnitzer, bei dem ich die Kameraarbeit gemacht und Interviews geführt habe. Er heißt “Einmal Fasan, bitte!”. Carolin ist es gelungen, im Frühjahr 2010 für einen Tag ein lange geschlossenes Restaurant in Weimar wiederzueröffnen. Es kamen sehr viele Leute, die sehr froh waren, einmal wieder an diesem Ort zu sein, mit dem sie so viele schöne Erinnerungen verbinden.

Return of the Pheasant
Carolin Clausnitzer / Sat: 7:30pm & Sun: 7:30pm

Location: 3dr Ward, 195 Morgan Ave, Bushwick, Brooklyn, NY

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Kameraarbeit im Monitor Magazin

Vor einigen Tagen erschien eine neue Ausgabe des Monitor Magazins. Dieses Magazin beschäftigt sich hauptsächlich mit Musikern aus Thüringen/den Neuen Bundesländern. Darin findet man nun einen Beitrag über Anatol Atonal aus Weimar, bei dem ich die Kameraarbeit gemacht habe (Christopher Schön ist der Autor). Anatol studiert mit mir gemeinsam Mediengestaltung an der Bauhaus-Uni und bis zu diesem Dreh wusste ich nicht, was für ein klasse Rapper er ist. Chapeau, Anatol!

Den Beitrag findet ihr im Magazin unter der Rubrik “Formatwechsel”. Dorthin gelangt man ganz schnell, wenn man den grünen Marker an der Heftseite anklickt.

Leider ist das Heft nicht mehr online.

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Green Art

Im September wurde bei “Tracks” auf Arte ein Bericht über Green Art gesendet. Darin enthalten sind Ausschnitte aus einem Interview, das ich während meiner Hospitanz bei “Tracks” mit dem Reverse Graffiti Künstler Georg Bitsche in Salzburg geführt habe.

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Radiobericht über “Die Reiseprüfung”

Der MDR hat einen Bericht über unseren Film über unseren Roadtrip zum G8-Gipfel gesendet!

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